





Eine der erfolgreichsten Liebesgeschichten der Kinomoderne findet ihre vergnügliche Fortsetzung mit dem vierten Auftritt der L.A. Cops Riggs und Murtaugh, der sich kommerziell fraglos zur tödlichen Waffe gegen die im August antretende Filmkonkurrenz entwickeln wird. In gewohnt enger Freundschaft und Zuneigung verbunden, streiten und prügeln sich Mel Gibson und Danny Glover durch den bislang teuersten Teil der Serie, die sich mit zwei Neuzugängen - Komiker Chris Rock, vor allem aber China-Export Jet Li - begründete Hoffnung auf zusätzliche Akzeptanz machen darf. Daß der exzessive, von lustvollem Unsinn belebte Action-Zirkus von Produzent Joel Silver und Regisseur Richard Donner längst in einem gänzlich realitätsfremden Raum zur Aufführung kommt, in dem Erwartungen an menschliches Verhalten oder die Gesetze von Logik und Physik völlig außer Kraft gesetzt sind, belegt bereits die erste Sequenz, in der ein pyromanischer Exterminator in Ganzkörperrüstung mit MG und Flammenwerfer um Beachtung buhlt, während, hinter einem Auto verschanzt, Gibson und Glover familiäre Nachrichten austauschen und über eine möglichst absurde Defensivtaktik gegen den auf der Straße grundlos festgenagelten Psychopathen streiten. Natürlich ist der ausgeprägte Wahnsinn, dem sich mittlerweile selbst Glovers besonnener Familienmensch angenähert hat, eine der tragenden Säulen der Serie, und ernstzunehmende Gefühle von Angst oder Bedrohung nur noch in Spurenelementen vorhanden. Dabei ist Chinas Martial-Arts-Legende Jet Li in seinem US-Debüt ein beeindruckend fieser Teufel, der ohne Tötungshemmung und mit einer herausragend choreographierten Kampfshow nicht nur im Durchschnittsamerikaner die Angst vor der Infiltrierung chinesischer Triaden schürt, die "Lethal Weapon 4" zum zentralen Thema macht. Den sich damit einschleichenden fremdenfeindlichen Zug kompensiert der Film mit Murtaughs Humanismus, in dessen Zug der ergraute Cop seine Familie zumindest kurzfristig um chinesische Flüchtlinge erweitert. Eingerahmt von den gewohnt hysterischen Streittiraden des Cop-Teams, den familiären Veränderungen (Murtaugh wird Großvater, Riggs Vater) und den überdrehten Comic-Einlagen von Chris Rock (als Cop-Nachwuchs und potentieller Schwiegersohn Murtaughs) sowie Joe Pesci (in seinem dritten "Lethal Weapon"-Streifen) reduziert sich der Plot auf das Privatduell der Cops gegen Jet Lis Triadenprinz, der die vier Köpfe seiner Organisation aus China nach Amerika holen will. Abnutzungserscheinungen zeigen dabei weder der Humor noch die absurd-extremen Actionsequenzen (Höhepunkt: eine versponnene "Ben-Hur"-Hommage auf dem Freeway, in der ein sich in den Weg stellendes Bürohochhaus als Durchgangsverbindung genutzt wird). Obwohl Frauen im Unterschied zum unmittelbaren Vorgänger auf traditionelle Rollen verwiesen werden (vom Kampfauftrag zur Schwangerschaftsgymnastik reduziert: Rene Russo), und im Klimaxrausch kein Ende gefunden wird, empfiehlt sich "Lethal Weapon 4" als jegliche Bedenken wegfegender Unterhaltungshit, dem der Spaß des Teams bei den Dreharbeiten deutlich anzumerken ist. kob. Originaltitel: Lethal Weapon 4 Serientitel: Lethal Weapon Sprache: Deutsch/Englisch/Spanisch Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch/Türkisch/Dt. f. Hörg./Engl. f. Hörg./Dänisch/Finnisch/Griechisch/Hebräisch/Isländisch/Kroatisch/Niederländisch/Norwegisch/Polnisch/Portugiesisch/Schwedisch/Tschechisch/Ungarisch Regie: Richard Donner Darsteller: Mel Gibson (Martin Riggs), Danny Glover (Roger Murtaugh), Joe Pesci (Leo Getz), Rene Russo (Lorna Cole), Chris Rock (Lee Butters), Jet Li (Wah Sing Ku), Steve Kahan (Capt. Ed Murphy), Kim Chan (Onkel Benny), Darlene Love (Trish Murtaugh), Traci Wolfe (Rianne), Eddy Ko (Hong), Steven Lam (Ping), Richard Libertini (Rabbi) Produktion: Joel Silver Produktionsland: USA Produktionsjahr: 1998 Bildformate: 1:2,35 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 121 min. Kritik: Richard Donners dritte Fortsetzung der erfolgreichen Cop-Saga kommt mit einem Minimum an Handlung aus, entschädigt dafür aber mit einem Maximum an Action. Bombastische Explosionen, furios inszenierte Autoverfolgungsjagden und brachiale Martial-Arts-Einlagen wechseln sich beinahe nahtlos ab. Als Gegengewicht dienen die sarkastisch-witzigen oneliner der beiden von Mel Gibson und Danny Glover gewohnt souverän gespielten Protagonisten. Unterstützt von Scorsese-Star Joe Pesci und Ex-Model Rene Russo, hat dieses fulminante High-Tech-Spektakel das nötige Rüstzeug für eine klare Nummer 1! Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 1998 Kategorie: 1 Mio. Besucher in 10 Tagen
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Details:Eine der erfolgreichsten Liebesgeschichten der Kinomoderne findet ihre vergnügliche Fortsetzung mit dem vierten Auftritt der L.A. Cops Riggs und Murtaugh, der sich kommerziell fraglos zur tödlichen Waffe gegen die im August antretende Filmkonkurrenz entwickeln wird. In gewohnt enger Freundschaft und Zuneigung verbunden, streiten und prügeln sich Mel Gibson und Danny Glover durch den bislang teuersten Teil der Serie, die sich mit zwei Neuzugängen - Komiker Chris Rock, vor allem aber China-Export Jet Li - begründete Hoffnung auf zusätzliche Akzeptanz machen darf. Daß der exzessive, von lustvollem Unsinn belebte Action-Zirkus von Produzent Joel Silver und Regisseur Richard Donner längst in einem gänzlich realitätsfremden Raum zur Aufführung kommt, in dem Erwartungen an menschliches Verhalten oder die Gesetze von Logik und Physik völlig außer Kraft gesetzt sind, belegt bereits die erste Sequenz, in der ein pyromanischer Exterminator in Ganzkörperrüstung mit MG und Flammenwerfer um Beachtung buhlt, während, hinter einem Auto verschanzt, Gibson und Glover familiäre Nachrichten austauschen und über eine möglichst absurde Defensivtaktik gegen den auf der Straße grundlos festgenagelten Psychopathen streiten. Natürlich ist der ausgeprägte Wahnsinn, dem sich mittlerweile selbst Glovers besonnener Familienmensch angenähert hat, eine der tragenden Säulen der Serie, und ernstzunehmende Gefühle von Angst oder Bedrohung nur noch in Spurenelementen vorhanden. Dabei ist Chinas Martial-Arts-Legende Jet Li in seinem US-Debüt ein beeindruckend fieser Teufel, der ohne Tötungshemmung und mit einer herausragend choreographierten Kampfshow nicht nur im Durchschnittsamerikaner die Angst vor der Infiltrierung chinesischer Triaden schürt, die "Lethal Weapon 4" zum zentralen Thema macht. Den sich damit einschleichenden fremdenfeindlichen Zug kompensiert der Film mit Murtaughs Humanismus, in dessen Zug der ergraute Cop seine Familie zumindest kurzfristig um chinesische Flüchtlinge erweitert. Eingerahmt von den gewohnt hysterischen Streittiraden des Cop-Teams, den familiären Veränderungen (Murtaugh wird Großvater, Riggs Vater) und den überdrehten Comic-Einlagen von Chris Rock (als Cop-Nachwuchs und potentieller Schwiegersohn Murtaughs) sowie Joe Pesci (in seinem dritten "Lethal Weapon"-Streifen) reduziert sich der Plot auf das Privatduell der Cops gegen Jet Lis Triadenprinz, der die vier Köpfe seiner Organisation aus China nach Amerika holen will. Abnutzungserscheinungen zeigen dabei weder der Humor noch die absurd-extremen Actionsequenzen (Höhepunkt: eine versponnene "Ben-Hur"-Hommage auf dem Freeway, in der ein sich in den Weg stellendes Bürohochhaus als Durchgangsverbindung genutzt wird). Obwohl Frauen im Unterschied zum unmittelbaren Vorgänger auf traditionelle Rollen verwiesen werden (vom Kampfauftrag zur Schwangerschaftsgymnastik reduziert: Rene Russo), und im Klimaxrausch kein Ende gefunden wird, empfiehlt sich "Lethal Weapon 4" als jegliche Bedenken wegfegender Unterhaltungshit, dem der Spaß des Teams bei den Dreharbeiten deutlich anzumerken ist. kob. Originaltitel: Lethal Weapon 4 Serientitel: Lethal Weapon Sprache: Deutsch/Englisch/Spanisch Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch/Türkisch/Dt. f. Hörg./Engl. f. Hörg./Dänisch/Finnisch/Griechisch/Hebräisch/Isländisch/Kroatisch/Niederländisch/Norwegisch/Polnisch/Portugiesisch/Schwedisch/Tschechisch/Ungarisch Regie: Richard Donner Darsteller: Mel Gibson (Martin Riggs), Danny Glover (Roger Murtaugh), Joe Pesci (Leo Getz), Rene Russo (Lorna Cole), Chris Rock (Lee Butters), Jet Li (Wah Sing Ku), Steve Kahan (Capt. Ed Murphy), Kim Chan (Onkel Benny), Darlene Love (Trish Murtaugh), Traci Wolfe (Rianne), Eddy Ko (Hong), Steven Lam (Ping), Richard Libertini (Rabbi) Produktion: Joel Silver Produktionsland: USA Produktionsjahr: 1998 Bildformate: 1:2,35 Ton: Dolby Surround Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 121 min. Kritik: Richard Donners dritte Fortsetzung der erfolgreichen Cop-Saga kommt mit einem Minimum an Handlung aus, entschädigt dafür aber mit einem Maximum an Action. Bombastische Explosionen, furios inszenierte Autoverfolgungsjagden und brachiale Martial-Arts-Einlagen wechseln sich beinahe nahtlos ab. Als Gegengewicht dienen die sarkastisch-witzigen oneliner der beiden von Mel Gibson und Danny Glover gewohnt souverän gespielten Protagonisten. Unterstützt von Scorsese-Star Joe Pesci und Ex-Model Rene Russo, hat dieses fulminante High-Tech-Spektakel das nötige Rüstzeug für eine klare Nummer 1! Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 1998 Kategorie: 1 Mio. Besucher in 10 Tagen
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Allgemein | |
|---|---|
Größe | 4 |
Marke | Warner Bros. |
format | dvd |
Altersgruppe | Erwachsener |
Geschlecht | female |
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